Der aspect Swim Workout Viewer

Autor: Alexander Schagowsky

Staatlich geprüfter Triathlon Trainer und Gründer von Aspect.

Swim workout viewer

Schwimmtraining verstehen, bevor man ins Wasser steigt

Schwimmerin von Oben

Ein Schwimmplan braucht mehr als Distanz und Pace

Im Lauftraining ist eine Einheit wie „4 × 1.000 Meter im 10-km-Tempo, 2 Minuten Trabpause“ in der Regel schnell verstanden. Beim Radtraining lässt sich vieles direkt über Leistung, Herzfrequenz oder Zeit steuern.

Beim Schwimmen ist die Struktur häufig deutlich kleinteiliger. Selbst eine Einheit mit überschaubarer Gesamtdistanz kann aus mehreren sehr unterschiedlichen Aufgaben bestehen.

Ein Beispiel:
300 Meter einschwimmen.
200 Meter Technik.
Drei Wiederholungen aus 50 Metern Sprint, 200 Metern im Wettkampftempo und 100 Metern locker.
300 Meter ausschwimmen.

Allein diese Kurzfassung lässt noch viele Fragen offen:

Welche Technikübung ist gemeint?
In welchem Schwimmstil wird geschwommen?
Ist die Erholung locker Kraul, Rücken oder komplett frei wählbar?
Gibt es nach einer Wiederholung eine Pause?
Soll Material verwendet werden?

In einer guten Trainingseinheit sind diese Fragen beantwortet.

Genau dafür gibt es den Swim Workout Viewer

Was in einem Schwimmworkout steckt

Ein gutes Schwimmtraining besteht aus mehr als Metern. Der Swim Workout Viewer bringt alle wichtigen Vorgaben klar und verständlich zusammen.

01

Distanz & Wiederholungen

Klare Vorgaben für jeden Abschnitt und jede Serie.

02

Schwimmstil & Lage

Kraul, Rücken, Brust, Delfin oder eine gezielte Übung.

03

Intensität

Von locker bis Race Pace: Jede Belastung ist eindeutig markiert.

04

Technikaufgabe

Der konkrete Fokus, damit jede Bahn einen klaren Zweck hat.

05

Equipment

Pullbuoy, Paddles, Flossen und weitere Hilfsmittel direkt sichtbar.

06

Intervallpause

Die Pause zwischen einzelnen Wiederholungen bleibt eindeutig.

07

Pause nach dem Set

Erholung zwischen Trainingsblöcken ist separat angegeben.

08

Durchführungshinweise

Wichtige Details stehen dort, wo sie für die Einheit gebraucht werden.

09

Besonderheiten der Serie

Individuelle Vorgaben gehen nicht zwischen Distanz und Pausen verloren.

Die Einheit soll auf einen Blick erfassbar sein

Die Darstellung im Swim Workout Viewer orientiert sich an der tatsächlichen Struktur eines Schwimmtrainings.

Im Beispiel der abgebildeten Einheit beginnt das Training mit 300 Metern Einschwimmen. Danach folgt ein Technikblock mit acht 25-Meter-Abschnitten. Die Hauptserie besteht aus drei Wiederholungen mit 50 Metern Sprint, 200 Metern Tempo und 100 Metern Erholung. Zum Abschluss folgen 300 Meter Ausschwimmen.

Die Gesamtstrecke beträgt 2.300 Meter. Entscheidend ist aber nicht nur diese Zahl, sondern die Aufteilung der Einheit.

Der Viewer macht die verschiedenen Bereiche optisch unterscheidbar. Dadurch ist schnell klar, welcher Block gerade ansteht und welche Aufgabe darin verfolgt wird. Besonders bei längeren oder komplexeren Hauptserien hilft das, nicht den Überblick zu verlieren.

Schwimmer von vorne
Intervalle im Schwimmtraining

Das Blatt Papier am Beckenrand

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Bereit

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Warum Smartwatch und Plattform allein nicht immer reichen

Smartwatches können beim Schwimmtraining sinnvoll sein. Sie erfassen unter anderem Zeit, Distanz, Bahnen und teilweise Herzfrequenz. Für die vollständige Vermittlung einer komplexen Einheit sind sie jedoch nicht immer die beste Lösung.

Das Display ist klein. Während des Schwimmens bleibt nur wenig Zeit, Informationen zu lesen. Zusätzlich muss der Athlet wissen, wann er auf die Uhr schauen soll, welche Aufgabe als Nächstes folgt und wie die Vorgabe zu interpretieren ist.

Auch Trainingsplattformen sind häufig darauf ausgelegt, strukturierte Einheiten technisch abzubilden. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie die Einheit für das Schwimmbad übersichtlich erklären.

Ein Schwimmtraining hat häufig mehr Ebenen als „Distanz plus Zieltempo“. Es kann aus verschiedenen Lagen, Übungen, Belastungsformen, Materialien, Pausen und individuellen Hinweisen bestehen. Wenn diese Angaben getrennt, verkürzt oder nur unvollständig dargestellt werden, verliert die Einheit an Klarheit.

Der Swim Workout Viewer soll Smartwatch und Trainingsplattform nicht ersetzen. Er ergänzt sie dort, wo eine verständliche und vollständige Darstellung des Schwimmtrainings wichtig ist.

Der Trainingsplan soll im Wasser funktionieren

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